V+E rückt zum Hochwasser-Hilfseinsatz in den Kreis Ahrweiler aus

Fünf Mitarbeiter des Ver- und Entsorgungsbetriebes (V+E) Waltrop sind heute (22.7.) zum Hochwasser-Hilfseinsatz nach Dernau in den Kreis Ahrweiler aufgebrochen. Der Weg dort hin war allerdings schon vor der Abfahrt holprig.

V+E rückt zum Hochwasser-Hilfseinsatz in den Kreis Ahrweiler aus

„Die Mitarbeiter haben jetzt zwei Tage unbezahlten Urlaub für ihren Einsatz genommen“, sagt V+E-Vorstand Bernd Funke. Er hätte das gerne anders gelöst, aber wie so oft in Deutschland ließen das bürokratische Hürden nicht so ohne Weiteres zu. „Wir konnten sie leider nicht entsenden, weil seit einer Woche die Versicherungsfragen nicht zu klären waren“, sagt Funke. Er hofft, den großartigen Einsatz seiner Mannschaft im Nachhinein noch anders regeln zu können.

Helfen ja - aber wo?

Unterdessen war es auch nicht so leicht überhaupt Kontakt mit Verantwortlichen von offizieller Seite zu knüpfen, die sagen konnten, wo der V+E-Trupp eingesetzt werden kann. „Wir haben das jetzt durch private Kontakte in Erfahrung bringen können“, so Funke weiter.

Weitere Mitarbeiter und Maschinen stehen bereit

Sowohl weitere Mitarbeiter als auch nützliche Maschinen stehen vom Ver- und Entsorgungsbetrieb bereit, um weiter Hilfseinsätze zu fahren. „Wir haben zwei ältere Müllwagen, die eigentlich verkauft werden sollen“, sagt Funke. Zwischenzeitlich könnten sie freilich noch nützlichen Dienst im Hochwasser-Gebiet tun. Genau so wie der Spülwagen, der losgeschickt werden könnte. Doch auch hier gilt: Zuerst muss die Versicherung grünes Licht geben.

V+E-Chef ist stolz auf die Mannschaft

Zur Abfahrt heute am frühen Morgen um zwei Uhr war auch Bürgermeister Marcel Mittelbach gekommen, der die V+E-Mitarbeitern für ihr Engagement lobte. Und auch Bernd Funke zeigte sich erfreut: „Ich bin stolz auf unsere engagierten Mitarbeiter, die so unbürokratisch Hilfe möglich machen.“ Unterstützung gab es auch durch einen Baustoffhändler aus Olfen, der Material, Treibstoffe und ein Fahrzeug beisteuert.

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