Inside Oberwiese: Elf Neuzugänge, harte Maloche und zwei Saisonziele

24 von 42: Zum Start in die Vorbereitung hatte Ibo Karadag, Trainer des B-Kreisligisten FC Spvgg. Oberwiese, noch nicht sein ganzes Team an Bord. „Es sind aber alle abgemeldet“, sagt Karadag, der zugleich klare Worte an sein Team richtete.

Inside Oberwiese: Elf Neuzugänge, harte Maloche und zwei Saisonziele

„Jeder muss sich anbieten, jeder hat die Chance, sich zu zeigen - und das ab Tag eins der Vorbereitung.“ Ibo Karadag betonte das, weil der Oberwieser Kader für die neue Saison üppig besetzt ist. „Man wird sich anstrengen müssen, um überhaupt in den Spieltagskader zu kommen“, sagt der Coach.

Ambitioniert, aber nicht überambitioniert

Ein wahres Luxusproblem für einen Kreisligisten, der ambitioniert, aber nicht überambitioniert in die Saison gehen will. Als Saisonziel gibt Ibo Karadag daher zweierlei aus: Zuhause so wenig Punkte wie möglich abgeben, und: Im oberen Tabellendrittel mitspielen. „Wir müssen nicht Meister werden. Den Druck wollen wir der Mannschaft und auch uns nicht machen“, sagt Karadag weiter. Und dennoch erwartet er von seinem Team, eine bessere Leistung als in der vergangenen Spielzeit abzuliefern. „Da haben wir zu weit unten gestanden. Letztes Jahr hat nicht das widergespiegelt, was wir können.“

Wenige Bälle, viel Kondition

Zurück zum Vorbereitungs-Auftakt am vergangenen Sonntag. „Viele Bälle werden die Jungs in dieser Woche nicht sehen“, sagt Ibo Karadag im Gespräch mit unserer Redaktion. Kondition knüppeln, laufen, sprinten, quälen: Die Vorbereitung ist nun mal kein Zuckerschlecken. Schon gar nicht nach einer derart langen (Corona-)Pause, die bei einigen Spielern für größere Konditions-Defizite gesorgt hat. „Aber in der Kreisliga geht es nun mal über die Kondition“, weiß der erfahrene Trainer.

Eine ganze Startelf stößt dazu

Ein Blick auf die Neuzugänge: Eine ganze Startelf hat sich zahlenmäßig dem FC Spvgg. Oberwiese angeschlossen: Janis Lenfert, Alex Schroer, Jens Randermann, Max Köster, Niklas Wehland, Ilyas Yesilkaya, Moritz Wember, Nils Hölscher, Danny Högn, Robin Beyer und Felix Sprenger.

„Felix ist ein Sprachrohr“

Sprenger, der zuletzt wie einige andere der Oberwieser Neuzugänge bei Teutonia SuS spielte, hat bereits eine Oberwieser Vergangenheit. Er ist ein Spieler, von dem sich Coach Karadag Führungsqualitäten verspricht. „Felix ist ein Sprachrohr auf Platz. Das ist wichtig, davon hatten wir letzte Saison zu wenig“, sagt Karadag, dem auch die Spielweise des Defensiv-Mannes als strategisches Element zusagt. „Felix ist einer, der auch mal einen harten Zweikampf spielt - nicht unfair -, aber hart. Das muss auch mal sein.“

Zwei Testspiele und ein Mannschaftsabend

Bereits am kommenden Sonntag, 4. Juli, steht für die Oberwieser um 13 Uhr das erste Testspiel auf dem Programm. Gegner ist Fortuna Seppenrade II. Am 10. Juli (13 Uhr) geht es auswärts beim ETUS Haltern II weiter, bevor anschließend ein Mannschaftsabend auf dem Programm steht. Denn auch das gehört zu Oberwiese: Gemeinsam Spaß haben außerhalb des Fußballplatzes.

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