Ridder hadert mit Chancenverwertung: „Er hätte den Ball ins Tor pusten können“

Es war ein 0:0, das eigentlich keines hätte sein dürfen. „Beide Teams haben eine Vielzahl an Chancen vergeben“, sagt Oliver Ridder, Trainer von Teutonia SuS Waltrop, nach dem gestrigen Testspiel gegen den FC Frohlinde.

Ridder hadert mit Chancenverwertung: „Er hätte den Ball ins Tor pusten können“

Der Waltroper Bezirksligist traf auf den Castroper Landesligisten. Einen Klassenunterschied konnte Teutonen-Trainer Ridder aber nicht ausmachen. Im Gegenteil. Er hat sich ein Chancenverhältnis von 12:4 pro Teutonia notiert. Dabei „ging die erste Halbzeit klar an uns“, resümierte Ridder. Was fehlte, waren Tore.

Ridder notiert mehrere „Hundertprozenter“

Nach der Pause kamen die Gäste aus Castrop-Rauxel nach Ridders Beobachtung besser ins Spiel. „Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit gehörte Frohlinde.“ Mindestens „zwei Hundertprozentige“ attestierte Waltrops Trainer dem Landesligisten, seine Mannschaft hätte gar fünf Tore machen müssen. „Beide waren sehr schlecht im Abschluss“, sagt Ridder.

Das letzte Quäntchen fehlte

Sinnbildlich war diese Szene: Emmanuel Antwi Tabi spielte quer auf Nico Schulte - das Tor war frei. „Er hätte den Ball ins Tor pusten können“, schilderte Ridder. Tat er aber nicht. Chance vergeben. Auch eine „Drei-gegen-eins-Situation“ vermochten die Teutonen kurz vor Schluss nicht erfolgreich zu Ende bringen. „Da schießen wir dann noch den Torwart an“, sagt Ridder. Unterm Strich darf ein 0:0 gegen den klassenhöheren Klub aus Castrop trotzdem als ordentlicher Test bewertet werden.

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