Teutonen-Reserve holt mit einer Willensleistung ein spätes 2:2

Die „Waltroper Wochen“ enden für den TuS Henrichenburg enttäuschend. Zuerst das knappe 2:3 vor Wochenfrist gegen Oberwiese und heute das späte Gegentor zum 2:2 gegen Teutonia SuS II. Die Waltroper bleiben hingegen weiter ohne Saisonniederlage.

Teutonen-Reserve holt mit einer Willensleistung ein spätes 2:2

Vier Siege, drei Unentschieden: Und weil der bisher verlustpunktfreie FC 26 Erkenschwick überraschend das Derby bei Titania verlor (0:2), ist das Team von Olaf Senking in der Kreisliga B4 das einzige ohne Niederlage.

Krawiecz „bestraft“ überragend

In Durchgang eins kontrollierten die Gastgeber am Sportzentrum Nord über weite Strecken das Spielgeschehen. „Wir haben es eigentlich ganz gut aufgezogen“, konstatierte daher auch Olaf Senking. Drei, vier gute Chancen ließen die Waltroper liegen. Das bestrafte Henrichenburg in Person von Joel Krawietz nicht nur eiskalt, sondern überragend. Von der Seite und aus beinahe unmöglichem Winkel zirkelt Krawietz das Leder ins Tor. „Den wollte er genau so“, befand auch Senking anerkennend.

„Arg geknickt“ in die Kabine

Zur Halbzeit seien seine Jungs „arg geknickt“ gewesen, so Waltrops Trainer. „Einmal schütteln“ war nötig, dann ging’s in Durchgang zwei. Nachdem Hendrik Köster das sichere 1:1 liegen ließ, weil er den Ball Millimeter übers Tor hob, gab es erneut die kalte Dusche.

Messe war noch nicht gelesen

Arlon Voli soll im Strafraum gehalten haben, der Schiedsrichter gab Elfmeter. Krawietz trat an - 2:0 für Henrichenburg (72.). Und auch wenn er es an der Seitenlinie nicht zugegeben hätte; „ich dachte, die Messe ist gelesen“, sagt Senking im Nachhinein. Dem war aber nicht so.

Reinert macht’s per Kopf

Köster machte es nur zwei Minuten später besser und netzte zum Anschlusstor ein - nur noch 1:2 (74). Die Teutonen bekamen die zweite Luft und belohnten sich. In der 88. Spielminute war es Mats Reinert, der eine Flanke mit dem Kopf abfing und hinter Florian Kaczorowski im Henrichenburger Tor unterbrachte. Es blieb beim 2:2.

Senking voll des Lobes

„Ein riesiges Kompliment an den Charakter meiner Mannschaft. Mit Wille und Einsatz haben wir das Dingen noch umgebogen. Geht das Spiel fünf Minuten länger, dann gewinnen wir das wahrscheinlich sogar noch“, resümierte Olaf Senking.

Logo