Alex Fricke verabschiedet sich als Trainer von Oberwiese mit einem 3:3-Remis

Gestern endete für den FC Spvgg. Oberwiese nicht nur die Hinrunde der laufenden Saison. Es ging auch gleichzeitig die Ära von Trainer Alex Fricke zu Ende. Bei dem 3:3 (2:3)-Remis gegen GW Erkenschwick II ging es noch einmal richtig zur Sache

Alex Fricke verabschiedet sich als Trainer von Oberwiese mit einem 3:3-Remis

Beim Blick zurück überwiegen für Fricke die positiven Momente eindeutig. Elf Spiele war er als Interimstrainer in der Verantwortung. Dabei gab es fünf Siege, vier Remis und nur zwei Niederlagen. Die beiden Niederlagen ärgern den scheidenden Trainer auch heute noch. „Wir hätten die Spiele gegen Kültürspor und vor allen Dingen gegen den Spitzenreiter FC 26 Erkenschwick nicht verlieren müssen“, sagt Fricke in der Nachbetrachtung.

„Die Zeit hat mir viel Spaß gemacht“

„Ich möchte mich noch einmal beim gesamten Team bedanken. Ich habe mich von der ersten Minute an gut angenommen gefühlt. Während meiner Amtszeit haben alle Spieler, von der Nummer eins bis zur Nummer 40, voll mitgezogen. So hat mir diese Zeit total viel Spaß gemacht“, sagt Fricke nach seinem letzten Spiel als Chefcoach.

Bei der Mannschaft beliebt

Wie sehr der scheidende Trainer bei der Mannschaft beliebt ist, das zeigt neben vielen anderen Kleinigkeiten auch die Tatsache, dass man Fricke direkt nach Spielschluss wieder die Mitgliedschaft in der „Mannschafts-WhatsApp-Gruppe“, in der der Trainer nicht dabei ist, angeboten hat. „Das hat mich stolz gemacht“, freut sich Fricke.

Fricke plant den Erwerb der Trainerlizenz

Es ist durchaus möglich, dass die Fans Fricke irgendwann wieder als Trainer an der Linie erleben können. „Eigentlich hatte ich schon immer vor, einen Trainerschein zu machen. Durch die Zeit an der Linie bei den Oberwiesern ist es nun noch konkreter geworden. Ich möchte meinen Horizont erweitern“, gibt der 29-jährige einen kleinen Einblick in seine Zukunftspläne.

Die erste Halbzeit lief es nicht rund bei den Gästen

Doch ein letzter Blick zurück zum Spiel in Erkenschwick: Die Oberwieser erwischten einen guten Start. Die Partie war keine zwei Minuten alt, da hatte Cedric Aufdemkamp bereits das 1:0 für die Gäste erzielt. Doch das war dann für eine länger Zeit das letzte Lebenszeichen der Oberwieser. So konnten sich die Hausherren am Erkenschwicker Nußbaumweg mit drei Treffern auf 3:1 absetzen. Ein „Traumtor“ von Jens Randermann (30.) machte die Sache noch vor der Halbzeit wieder spannend. „Die erste Halbzeit war nicht besonders gut von uns“, sagt Fricke.

Alex Schröer trifft in der Nachspielzeit

Aber nach der Pause waren es die Oberwieser, die das Kommando übernahmen und sich zahlreiche Torchancen erarbeiteten. Doch das Tor des Gastgebers schien wie vernagelt. Und als kaum noch jemand auf einen Oberwieser Punktgewinn gesetzt hätte, schlug Alex Schröer in der Nachspielzeit doch noch zu und traf zum hochverdienten 3:3-Ausgleich.

Wer Alex Fricke nach der Winterpause an der Seitenlinie beerben wird, dazu hat der FC Spvgg. bisher noch keine Aussage getroffen. Wir berichten, sobald es hier etwas Neues gibt.

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