Acht Treffer und zwei Rote Karten würzen die Partie von Eintracht Waltrop

Was sich in der Vorbereitung andeutete, setzte C-Ligist Eintracht Waltrop zu Beginn der Saison fort. Das Team von Coach Dominik Schenkel mag es torreich. Beim FC Recklinghausen 96 II sahen die Fans acht Treffer. Die Partie endete letztlich 4:4-Remis.

Acht Treffer und zwei Rote Karten würzen die Partie von Eintracht Waltrop

Doch nicht nur acht Treffer sahen die Fans im Stadion Hohenhorst. Auch zwei Rote Karten - eine für jedes Team - würzten die Partie. Dass am Ende nur ein Pünktchen für die Waltroper dabei heraussprang, schmeckte Schenkel überhaupt nicht.

„Wir haben das Spiel bestimmt“

Aus seiner Sicht hätte sein Team einen Sieg einfahren müssen. „Wir haben das Spiel bestimmt. Normal musst du hier drei Punkte holen“, sagt er. Schon in der ersten Hälfte hätte, so der Trainer, seine Mannschaft alles klar machen können. Aber bei drei aussichtsreichen Szenen habe der Schiedsrichter jedesmal eine Abseitsposition gesehen.

Viel Pech beim 2:2-Ausgleich des Gastgebers

So aber stand es zur Pause lediglich 2:2. Der Spielertrainer selbst hatte die glückliche Führung der Gastgeber (6.) nach schönem Zuspiel von Stefan Starick egalisiert und wenig später brachte Kerim Arslan nach einer Ecke von Starick die Waltroper in Front (20.). Viel Pech hatten die Gäste dann in der 28. Minute: Keeper Daniel Kunath konnte einen Schuss des Gastgebers nicht festhalten. So prallte das Leder von Timo Siekirkas Körper unhaltbar ins eigene Netz - 2:2.

Versöhnliche Gesten nach den Platzverweisen

Nach dem Seitenwechsel kam zunächst einmal Farbe ins Spiel: Wie Schenkel berichtet, grätschte er an der Seitenauslinie in einen Ball. Der Schiedsrichter wertete dies als gefährliches Spiel und zeigte dem Waltroper Rot (53.). „Der Gefoulte ging mich dann tätlich an und sah ebenfalls Rot. Wir haben uns dann aber versöhnlich die Hand gegeben.“

Stefan Starick ist an allen Treffern beteiligt

Danach ging das muntere Tore schießen aber weiter. Erneut legte Eintracht vor, als Mike Lellinger eine Ecke von Starick über die Linie beförderte (72.). Aber postwendend glich der Gastgeber wieder aus (74.). Als dann in der 80. Minute Starick, der noch einige gute Gelegenheiten ungeneutzt ließ, eine Ecke direkt verwandelte, glaubten die Eintrachtler, die drei Punkte seien sicher. Bis in die Nachspielzeit sah es auch so aus. Doch Sekunden vor dem Abpfiff bekamen die Waltroper den Ball nicht aus der Gefahrenzone und kassierten so noch das 4:4.

Wichtige Spieler fehlten

„Mit Julian Hülshoff und Christoph Lippelt haben mir zwei wichtige Spieler in der Abwehr gefehlt. Ich bin sicher, dass wir mit den beiden einen Sieg eingefahren hätten“, sagt Schenkel zum Abschluss und hofft, dass seine Sperre nicht zu lange ausfällt.

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