Einbruch beim V+E - „später Donnerstag“ wird bisher wenig genutzt

Der städtische Recyclinghof ist am Wochenende Ziel von Einbrechern geworden. Die Unbekannten erbeuteten eine Münzdose, die nur wenig Bargeld enthielt. Erheblicher sei der Schaden durch den Vandalismus, sagt V+E-Vorstand Bernd Funke.

Einbruch beim V+E - „später Donnerstag“ wird bisher wenig genutzt

In zwei kleinere Gebäude sind die Einbrecher zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (1./2.10.) eingedrungen, der Verwaltungstrakt blieb verschont. Wie Bernd Funke schildert, haben die Täter jeweils „mit Gewalt die Fenster aufgehebelt“, um in das Häuschen der Annahmestelle und in einen Mitarbeiterraum zu gelangen.

Schublade und Rollschrank aufgebrochen

„Man hat wohl gehofft, dort Bargeld zu finden“, glaubt der V+E-Chef. Doch die Einnahmen des Recyclinghofes blieben über Nacht natürlich nicht dort in der Kasse. „Der Sachschaden ist höher als das, was mitgenommen wurde“, so Funke weiter. Erbeutet haben die Täter lediglich eine Kaffeedose mit Kleingeld aus dem Mitarbeiterhäuschen. Dafür haben sie neben den Fenstern auch eine verschlossene Schublade und einen Rollschrank aufgebrochen.

15 bis 25 Kunden zwischen 16 und 18 Uhr

Unterdessen: Seit gut einem Monat hat der Recyclinghof donnerstags seine Öffnungszeiten testweise um zwei Stunden nach hinten verschoben (mehr dazu lesen Sie hier). Die Idee dahinter: Mehr Berufstätige sollen auch unter der Woche die Möglichkeit haben, den Bauhof anzusteuern. Die ersten Erfahrungen bleiben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Lediglich 15 bis 25 Kunden hätten den Recyclinghof an den bisherigen späten Donnerstagen angesteuert, so Funke. Und: 75 bis 80 Prozent hätten dann Grünschnitt abgegeben. Eine Entlastung an den Samstagen sei noch nicht festzustellen, so Funke weiter.

Beratung über den späten Donnerstag

Bis Ende des Monats soll der Testzeitraum noch weiterlaufen. Anschließend soll gemeinsam mit dem Verwaltungsrat entschieden werden, ob und wie es mit dem späten Donnerstag weitergeht.

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