Pünktlich vor Ostern: Saison-Start für die Rasenmäher

Die Rasenmäher-Saison hat begonnen. Wir haben Fachmann Heinrich Franzgrote gefragt, wo der Trend in diesem Jahr hin geht: Elektro-Modell oder Benziner? Aufsitzmäher oder Roboter? Der Waltroper Händler kennt die Antworten - und er hat Tipps.

Pünktlich vor Ostern: Saison-Start für die Rasenmäher

Pünktlich vor dem Oster-Wochenende beginnt bei 20 Grad und Sonnenschein die Garten-Saison. Wir haben das zum Anlass genommen, um bei Rasenmäher-Fachmann und -Händler Heinrich Franzgrote aus Waltrop nachzufragen: Welche Modelle sind bei seinen Kunden besonders gefragt? Und: Worauf sollte man beim Kauf achten? Schließlich ist die Auswahl groß. Wir stellen heute drei ganz unterschiedliche Modelle vor.

Elektro-Boom auch im Garten-Bereich

Der Elektro-Boom hat längst auch die Welt der Gartengeräte erreicht: Heckenschere, Freischneider und Co. laufen vielfach im Akku-Betrieb. Seit einiger Zeit hat ein weiterer elektrischer Garten-Helfer seinen Siegeszug angetreten: der Mäh-Roboter. Heinrich Franzgrote setzt hier auf den iMow der Firma Stihl. Bis zu 3.000 m² Grün kann der vollautomatische iMow bewältigen. Ausnahme: „Der Garten darf nicht zu buckelig sein und nicht zu viele Bäume in der Fläche haben“, sagt Franzgrote.

Ohne Begrenzungskabel läuft nichts

Bevor der Mäh-Roboter das erste mal seine Arbeit tut, verlegt der Fachhändler ein Begrenzungskabel und kalibriert das Gerät. Das muss sein, damit der kleine Roboter weiß, wo er mähen soll und wo nicht. Auf seiner ersten Tour errechnet der Roboter dann einen Mähplan, den er binnen einer Woche erfüllen muss. Wann gemäht wird, kann Heinrich Franzgrote programmieren. „So ein Roboter hat Vorteile. Man muss die Zeit nicht aufwenden, um Rasen zu mähen. Außerdem hat man keinen Abfall mehr und gleichzeitig Dünger für den Rasen“, erklärt der Experte. Denn streng genommen mäht der iMow nicht, sondern er mulcht. Der kleinteilige Grünschnitt bleibt einfach auf dem Rasen liegen.

Auf die Schnittbreite kommt es an

In den Fangkorb befördert der normale Motormäher den Grünschnitt. Heinrich Franzgrote verkauft vor allem Mäher der Firma Sabo. Schnittbreiten: von 40 bis 54 cm. Welches Modell für wen das richtige ist, findet der Fachhändler in der Regel nach einer Beratung heraus. Denn auch bei den normalen Motormähern gibt es wieder jede Menge Unterschiede: Soll es ein Modell mit oder ohne eigenem Antrieb sein? Braucht es einen Elektrostart oder reicht der Handstart aus? Wie auch immer man das für sich bewertet, Franzgrotes Richtwert lautet auch hier: Wer mehr als 3000 m² Rasenfläche hat, der sollte über einen Aufsitzmäher nachdenken.

Drei Modelle, drei Preisklassen

Bei dem Fachhändler vom Schwarzbach gibt es Aufsitzrasenmäher von John Deere. Ab etwa 2.400 Euro sind sie zu haben. Für wen so ein Modell infrage kommt, das ist für Heinrich Franzgrote pauschal aber nicht zu sagen. Das komme immer auf den Kunden an, so der Experte. Generell könne man nicht nur an der Rasenfläche festmachen, welcher Rasenmäher für wen wirklich geeignet ist.

Während der Aufsitzmäher die teuerste Variante ist, gibt es den Mäh-Roboter ab 900 und bis 3.000 Euro, die Motormäher kosten je nach Modell zwischen 400 und 2.000 Euro. Gewartet werden sollte übrigens jeder der drei Rasenmäher mindestens einmal im Jahr - und am besten im Winter, sodass er zum Saisonstart einsatzbereit ist.

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