Mehrere 100.000 Euro Schaden - Feuerwehr löscht bis spät in die Nacht

Nach dem schweren Scheunen-Brand gestern auf dem landwirtschaftlichen Hof von Ortslandwirt Witte an der Tenbuschstraße spricht die Polizei am Donnerstagmorgen (19.8.) von mehreren 100.000 Euro Schaden.

Mehrere 100.000 Euro Schaden - Feuerwehr löscht bis spät in die Nacht

Wie die Polizei weiterhin mitteilt, sei die Brandursache noch nicht abschließend geklärt. Allerdings gehe man zur Zeit davon aus, so eine Behörden-Sprecherin, dass es wahrscheinlich zu einer Selbstentzündung kam. Bevor diese Brandursache offiziell bestätigt werden kann, müssen erst noch Brandermittler der Polizei den Ort des Geschehens untersuchen. (Hier geht’s zum Video: https://fb.watch/7tO-PmP_Yp/ )

Selbstentzündung kommt immer wieder vor

Stroh und auch Heu können sich - übrigens genau so wie Rasenschnitt - selbst entzünden. Das passiert durch biologische Aktivitäten und Prozesse. Teilweise dauert es mehrere Tage, bis so ein Prozess tatsächlich zum Feuer führt. Hauptursache einer solchen Selbstentzündung ist ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt beim Pressen bzw. Einlagern.

Gegen 3 Uhr zurück an der Wache

Über 150 Strohballen haben schätzungsweise in der Scheune gelagert, weshalb die Löscharbeiten bis tief in die Nacht andauerten. Das ganze Stroh musste herausgezogen und freigelegt werden, um sicherzustellen, dass es nicht erneut zum Feuer kommt. Laut Wehr-Sprecher Jochen Möcklinghoff waren die letzten Einsatzkräfte gegen 3 Uhr zurück an der Wache. Begonnen hatte der Einsatz gegen 17.50 Uhr am Nachmittag.

Schweres Gerät rückt an

Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr hatten genau so engagiert und lange viele benachbarte Landwirte mit schwerem Gerät dabei geholfen, das viele Stroh auseinanderzuziehen und auf einem Acker zu verteilen. Dort wurde es weiter abgelöscht.

Erstklassige Verpflegung an der Einsatzstelle

Während des knapp neunstündigen Einsatzes waren alle Helfer erstklassig versorgt worden mit Brötchen, geschmierten Broten, Bockwurst, Kaffee und Süßigkeiten. Familie Witte selbst nebst Freunden und einigen Nachbarn hatte die Verpflegung über Stunden mit viel Liebe übernommen. Das - so sei erwähnt - erlebt auch die Feuerwehr nicht jeden Tag.

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