Empfänger und Absender sind ermittelt - Polizei sieht keinen Handlungsbedarf

Große Aufregung gestern Abend in Waltrop. Eine unbekannte Flüssigkeit war aus einem Paket in der Post ausgelaufen. Die Feuerwehr rückte mit Großaufgebot und Spezialkräften an. Inzwischen sind Absender und Empfänger des verdächtigen Paketes bekannt.

Empfänger und Absender sind ermittelt - Polizei sieht keinen Handlungsbedarf

Wie Polizeisprecher Andreas Lesch heute Morgen (10.8.) auf Nachfrage von WaltropReporter sagt, seien Absender und Empfänger des Paketes inzwischen zwar bekannt. Einen Grund, jetzt noch genauer nachzuforschen, was es mit dem Inhalt des Paketes auf sich hatte, sieht die Polizei aber nicht.

Kein Anfangsverdacht einer Straftat

„Uns liegt kein Anfangsverdacht einer Straftat vor. Und wenn es den nicht gibt, haben wir auch keinen Ermittlungsansatz“, begründet Lesch. Wie die Feuerwehr nach einer Analyse der roten, zähflüssigen Substanz herausgefunden hatte, ging von der Flüssigkeit keine Gefahr aus. „Worum es sich jetzt genau gehandelt hat, wissen wir nicht. Es ist aber klar, dass es ungefährlich ist“, so Lesch weiter.

Fall kann bald zu den Akten

Ergo gebe es auch nicht die Notwendigkeit, weiteres Geld für Ermittlungen auszugeben, folgert der Polizeisprecher. „Stand jetzt, liegt auch keine Strafanzeige vor.“ Ein paar Tage werde man noch abwarten, allerdings rechnet Andreas Lesch damit, dass der Fall aus polizeilicher Sicht in Kürze geschlossen wird.

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