Ernte-Start in Waltrop: Es sieht nach guten Erträgen und Überstunden aus

Was haben sie sich alle Regen herbei gewünscht in den letzten beiden Hitze-Sommern. Die Natur hat gelitten. Wasser von oben gab es in diesem Jahr zum Glück genug. Vieles spricht für eine gute Ernte in Waltrop. Jetzt muss aber Sonne her.

Ernte-Start in Waltrop: Es sieht nach guten Erträgen und Überstunden aus

Nicht mehr als 15 Prozent Feuchtigkeit sollte das Getreide haben, wenn es als Handelsware verkauft wird. „Sonst gibt’s Abzüge“, erklärt der Waltroper Lohnunternehmer Heinrich Franzgrote. Das Getreide nachträglich zu trocknen, kostet nun mal Geld…

Drei Drescher sind startklar

Drei John-Deere-Mähdrescher mit einer Schnittbreite von jeweils 6,10 Meter stehen in Franzgrotes Hallen am Schwarzbach. Die ersten Ernte-Einsätze haben sie in dieser Woche hinter sich gebracht. Allerdings: Ein bisschen holprig verlief der Ernte-Auftakt trotdem. Das Problem war der Regen, der zwischendurch immer wieder vom Himmel fiel.

Das Getreide darf nicht zu nass sein

„Am Mittwoch haben wir das erste Mal ein bisschen geschnitten, ungefähr drei Stunden“, erzählt Heinrich Franzgrote. Wintergerste auf einem Feld am Veiinghof. „Die Gerste muss jetzt dringend runter“, so der Fachmann weiter. Aber wie gesagt: Damit die Felder gedroschen werden können, muss es eine Zeit lang trocken bleiben. Nach dem Regen von Freitag hätten sie am Samstag von 17 bis 22 Uhr erst weitermachen können, sagt Franzgrote, der ahnt, dass es jetzt Schlag auf Schlag kommt.

Lange Ähren

Hafer, Raps, Triticale. „Wenn es jetzt trocken bleibt, dann ist in vier Wochen alles durch“, so Heinrich Franzgrote, der sich mit seiner Mannschaft wohl auf die ein oder andere Überstunde einstellen kann. Bisweilen sieht es übrigens danach aus, als würde das Ernte-Jahr 2021 ein gutes werden. Franzgrote hat bereits „lange Getreideähren“ ausgemacht, das spricht für gute Erträge.

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