Luca Gennermann fällt vermutlich länger aus - Ridder-Elf mit Sieg und Niederlage

Diese Nachricht hat Oliver Ridder, der Trainer des Bezirksligisten Teutonia SuS, richtig geschockt. Luca Gennermann, eine der Stützen des Teams in den letzten Jahren, hat sich am Knie verletzt.

Luca Gennermann fällt vermutlich länger aus - Ridder-Elf mit Sieg und Niederlage

„Er hat sich am Freitag bei einer Übung im Rahmen seines Studiums verletzt und geht seitdem an Krücken. Es besteht der Verdacht auf einen Riss des Außenmeniskus“, sagt der Coach. Schon heute (19. Juli) soll ein MRT für Klarheit sorgen. „Ich gehe von einer mindestens vierwöchigen Pause aus“, so Ridder.

Erst Cappenberg, dann Wuppertal

Da geriet das Testspielwochenende mit zwei Vorbereitungsspielen fast schon zur Nebensache. Dabei hatte Ridder zwei Gegner ausgesucht, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Am Samstag war ein Test beim A-Ligisten GS Cappenberg angesagt, bevor es einen Tag darauf zum U19-Bundesligisten Wuppertaler SV ging.

In der zweiten Halbzeit kann Teutonia SuS deutlich zulegen

Obwohl Omar Chadad auf dem Kunstrasen am Kohuesholz in Cappenberg die Teutonen schon vor der Pause mit 1:0 in Führung gebracht hatte, war Ridder mit der Vorstellung seines Teams noch nicht zufrieden. So richtete der Trainer in der Halbzeit auch deutliche Worte an sein Team. Mit Erfolg. Denn seine Elf konnte das Tempo erhöhen, während der klassentiefere Gast von Minute zu Minute mehr ermüdete. „Ab der 60. Minute waren die Cappenberger stehend k.o.“, berichtet Ridder. Dennoch gelang es seinem Team nicht, einen standesgemäß hohen Sieg einzufahren. „Alles in allem war es ein schlechter Sommerkick“, so der Coach.

Bis zur Pause war noch viel Luft nach oben

Das sah einen Tag darauf bei der U19 des Wuppertaler SV schon ganz anders aus, als die Teutonen auf dem für sie ungewohnten Naturrasen antreten mussten. Allerdings hatte auch hier der Trainer in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen, die daher folgerichtig mit 0:1 in die Kabinen gehen musste.

Zahlreiche Chancen blieben ungenutzt

„Der zweite Abschnitt in Wuppertal hat mir richtig gut gefallen“, freute sich Ridder über die Leistungssteigerung seines Teams nach dem Seitenwechsel. Während der U19-Bundesligist nun kein Bein mehr an die Erde bekam, erarbeitete sich die Ridder-Elf eine Chance nach der anderen. Marc André Vollmert hatte gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß und auch Emanuel Antwi Tabi stand frei vor dem Keeper und hätte das längst fällige 1:1 erzielen können. Dazu kamen auf Waltroper Seite noch einige Schüsse aus der Distanz, während der Gastgeber sein Pulver bereits bis zur Pause verschossen hatte. „Eigentlich musst du hier einen Sieg einfahren“, lautete Ridders Fazit.

Am Freitag steht „Teamarbeit“ auf dem Programm

Nach einem trainingsfreien Montag hat Ridder in dieser Woche dann vier Trainingseinheiten angesetzt, ehe für die Mannschaft nach der Freitagseinheit „Teamarbeit ohne den Trainer“ auf dem Programm steht. „Ich möchte gar nicht wissen, was da alles abgeht und wann die Jungs dann Zuhause ankommen. Aber auch so etwas gehört zur Vorbereitung mit dazu“, sagt Ridder.

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