Unterwegs mit den Magnetfischern: Und plötzlich hängt eine Pistole am Seil

Dann und wann macht nicht nur die Not erfinderisch, sondern auch ein Lockdown: Tim Brähler und sein Kumpel haben sich in der Corona-Zeit ein neues Hobby gesucht - sie gehen jetzt Magnetfischen.

Unterwegs mit den Magnetfischern: Und plötzlich hängt eine Pistole am Seil

Knapp ein Dutzend mal waren sie bisher los, zumeist an den Kanälen. Am Montag hat es Tim Brähler und seinen Kumpel erstmals an einen Fluss gezogen. Ihr Ziel: Die Lippe-Brücke an der Borker Straße in Waltrop. „Am linken Ufer ist gar nichts, aber hier rechts liegt richtig viel drin“, erzählen die Freunde, die in Dortmund beziehungsweise Waltrop leben.

Magnet mit 450 Gramm Zugkraft

Dabei war der Versuch des Magnetfischens eigentlich nur eine fixe Idee gegen die Lockdown-Langeweile. Inzwischen haben sie aber richtig Gefallen an der außergewöhnlichen Angelei gefunden und sogar schon einen stärkeren Magneten bestellt: 1200 Kilo Zugkraft wird der dann haben, aktuell werfen sie noch ein Exemplar mit 450 Kilo Zugkraft ins Wasser.

Jede Mange Altmetall

Rohrschellen, Angel-Futterkörbchen, Nägel, ein Hantel-Gewicht und diverse Dinge, die nicht auf Anhieb zu identifizieren sind haben die Magnetfischer am Montag aus der Lippe gezogen. Das spektakulärste Magnet-Anhängsel war aber zweifelsfrei eine Pistole. Wie die aussah, was sie mit der Waffe gemacht haben und warum das Magnetfischen mit Bedacht zu betreiben ist, all das gibt’s im Video zu erfahren.

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