Brief an Wielton: Mittelbach verkündet große Fortschritte beim Dicken Dören

Eigentlich wollte Bürgermeister Marcel Mittelbach nach Polen reisen, um die Nachrichten des Fortschrittes bei der Erschließung des „Dicken Dören“ zu verkünden. Pandemiebedingt fällt das aus, deshalb hat Waltrops Stadtchef einen Brief geschrieben.

Brief an Wielton: Mittelbach verkündet große Fortschritte beim Dicken Dören

Empfänger des Schreibens ist Pawel Szataniak, Vorstandsvorsitzender der Wielton-Group, zu der seit 2017 auch der Waltroper Fahrzeugbauer Langendorf gehört. Bekanntlich will Langendorf vom aktuellen Standort an der Bahnhofstraße in den „Dicken Dören“ kurz vor der Autobahnauffahrt Mengede umziehen. Zwar ist das noch Waltroper Stadtgebiet, die auserwählte Fläche grenzt aber direkt an ein Wohngebiet in Dortmund Groppenbruch. Eine Bürgerinitiative hat sich mit teils politischer Unterstützung aus Dortmund zur Aufgabe gemacht, den Umzug des Fahrzeugbaubetriebes zu verhindern - notfalls per Klage.

Entwässerung und Straßenplanung bereits vergeben

Dennoch schreiten die Planungen voran, wie Bürgermeister Mittelbach nun Pawel Szataniak wissen lässt. Zeit- und Maßnahmenplan der Projektsteuerung von NRW.URBAN könnten nach Aussage des Projektsteuerers eingehalten werden, schreibt Mittelbach. „Die Entwässerung und Straßenplanung wurden vergeben, aktuell läuft zudem das Vergabeverfahren für die Ingenieurleistungen zur Bodenaufbereitung.“ In der Endausscheidung würden sich hier „drei renommierte Fachbüros“ befinden, so Mittelbach weiter. Die endgültige Vergabe erfolgt Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres.

Schmutzwasser wird nach Dortmund geleitet

Und noch mehr gute Nachrichten hat Mittelbach für den Wielton-Chef. Demnach sei mit den Versorgern bereits abgestimmt worden, dass die Schmutzwasserableitung über Dortmunder Stadtgebiet erfolgen werde, das Regenwasser werde in den Groppenbach geleitet, so Mittelbach.

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