4:3 nach 4:0 - VfB zittert sich in Unterzahl in die nächste Runde

Am Ende wurde die Partie der zweiten Runde des Kreispokals zwischen Gastgeber VfB Waltrop und SV Borussia Ahsen zu einer ganz engen Kiste. Danach sah es zumindest in der ersten Stunde der Partie nicht aus. Ende vom Lied: 4:3 (3:0).

4:3 nach 4:0 - VfB zittert sich in Unterzahl in die nächste Runde

In der ersten Halbzeit hatte der VfB alle Trümpfe in der Hand. Nach 16 Minuten hatte Daniel Heider nach feinem Zuspiel von Denis Özdemir den Führungstreffer erzielt. Wenig später hämmerte Özdemir einen Freistoß aus gut und gerne 20 Metern in den Winkel – 2:0 (18.).

Es hätten noch mehr Tore fallen können

Als die Hausherren dann einen Angriff der Ahsener abfingen und überfallartig nach vorne stürmten, hatte Özdemir wenig Mühe das 3:0 zu erzielen. Weitere Chancen, das Ergebnis nach oben zu schrauben, vergaben Özdemir und Pascal Almenröder.

Rote Karte wegen einer Beleidigung

Aber auch die Ahsener hatten zwei gute Möglichkeiten, scheiterten aber am hervorragend parierenden Keeper Tim Ressemann. Als der Gang in die Pause nicht mehr lange auf sich warten ließ, schwächte Heider sein Team. Bei einer Ecke für die Waltroper beleidigte er seinen Gegenspieler und sah dafür Rot (43.). Trainer Yüksel Özdemir hatte danach kein gutes Gefühl für die zweite Halbzeit…

Ahsen war aktiver, der VfB trifft trotzdem

Doch zunächst schienen die Bedenken unbegründet: Zwar wurde Ahsen nach dem Seitenwechsel aktiver, doch in der 52. Minute war der Einzug in die dritte Pokalrunde – wo TuS Henrichenburg wartet – quasi perfekt. Nach Vorarbeit von Almenröder und Nils Nölle erzielte Özdemir seinen dritten Treffer – 4:0 für den VfB.

Unachtsamkeiten schlichen sich ein

Doch bald schlichen sich Unachtsamkeiten ins Spiel der Waltroper ein. Der Anschlusstreffer der Ahsener zum 1:4 schien zunächst nur ein Schönheitsfleck zu sein (70./ Niklas Laudahn), doch die Gäste witterten ihre Chance und legten nach: 2:4 (75./ Constantin Brink) und 3:4 (80./ Tobias Fandrey). „Danach gelang es uns nicht mehr, den Hebel umzulegen“, sagt Özdemir zur Schlussphase des Spiels.

Jetzt freuen wir uns auf nächsten Sonntag

Ahsen stürmte mit Mann und Maus und die Waltroper verteidigten geschickt. So blieb es letztlich beim knappen Sieg für den VfB. „Am Ende war der Sieg schon verdient. Eine starke Leistung haben Nils Nölle und der pfeilschnelle Marcel Droste geboten. Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Sonntag, wenn TuS Henrichenburg bei uns in der dritten Runde zu Gast ist“, so Coach Özdemir.

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