Bei Flaesheim ist Schluss: Oberwiese unterliegt 1:5 und scheidet aus

Für B-Ligist FC Spvgg. Oberwiese ist das Abenteuer Kreispokal beendet. Das Team von SuS Concordia Flaesheim war eine Klasse zu stark für die Elf von Trainer Ibo Karadag, wenngleich das Endergebnis - 1:5 (0:2) - zu hoch ausfiel.

Bei Flaesheim ist Schluss: Oberwiese unterliegt 1:5 und scheidet aus

Wer weiß, was passiert wäre, wenn Moritz Wember in der 18. Spielminute nach Franke-Flanke nicht den Außenpfosten sondern das Tor getroffen hätte. Oder wer weiß was passiert wäre, wenn Nils Hölscher kurz nach Wiederanpfiff beim Stand von 2:0 für Flaesheim den stark gehaltenen Elfmeter nach außen hätte abwehren können. So aber hatte Schütze Lucas Mann Glück, denn den Nachschuss konnte er zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt verwandeln.

Die Hypothek war zu groß

Das 3:0 (47.) so kurz nach der Pause war eine Hypothek, die zu groß war für die Oberwieser. Was nicht heißen soll, dass es danach keine Chancen mehr gab. Wember, der vor 120 Zuschauern im SpoNo alleine aufs Tor zustürmte, wurde von Schiedsrichter Joseph Okhenekevwe Rerri zurückgepfiffen. Die Abseitsentscheidung war knapp, aber wohl korrekt (51.).

Torwart-Wechsel zur Halbzeit

Für die Gastgeber verlief die Partie in vielerlei Hinsicht unglücklich. Das unterstrich auch der Wechsel zwischen den Pfosten zur Halbzeit. Jannis Leo, der zuvor einige Abschlüsse der Flaesheimer gut entschärfte, machte bei einer Rettungstat Bekanntschaft mit dem Pfosten und konnte nicht mehr weiterspielen.

Flaesheim war eine Klasse besser

Dennoch blieb festzuhalten, dass die körperlich groß gewachsenen Flaesheimer - immerhin ein A-Ligist - an diesem Tag das bessere Team waren. Wenig verwunderlich, dass der Knotenlöser nach zuvor schon gut vorgetragenen Angriffen ein wuchtiger Kopfballtreffer durch Björn Winkelbeiner war (26.).

Das 2:0 war kein Zufallsprodukt

Und auch das 2:0 fiel nicht zufällig, denn die Angriffsversuche spielte Flaesheim zuvor schon mehrfach konsequent über die rechte Offensivseite aus. Eine taktisch disziplinierte Vorstellung war das. In Minute 34 fand der scharf hereingebrachte Ball mit Rouven Maly einen Abnehmer, auch wenn der Torschütze hier vermutlich einen halben Schritt im Abseits stand.

War Schröer noch dran?

Der Rest ist schnell erzählt. Oberwiese gab sich trotz der Treffer zum 0:3 und 0:4 (84./ Lucas Mann) nicht auf, was auch die Flaesheimer bemerkten und auf dem Platz mehr Einsatzbereitschaft von sich selbst einforderten. Nach dem 0:5 (88./ Tim Bonka), das aus dem Getümmel heraus vor dem 16er fiel, gelang der Karadag-Elf in der Nachspielzeit der verdiente Ehrentreffer. Es roch zwar nach Eigentor, möglicherweise war Alex Schröer im Kopfballduell mit Christoph Uhlending aber noch mit der Haarspitze am Ball.

Zuvor hatten die Oberwieser Eintracht Waltrop (5:4 n.E.) und Teutonia SuS Waltrop (3:0) in den ersten beiden Pokalrunden eliminiert.

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