Viele Fans des FC Spvgg. Oberwiese sorgen in Erkenschwick für gute Stimmung

Der Aufwärtstrend des FC Spvgg. Oberwiese hält an. Obwohl beim SV Titania Erkenschwick nur ein 1:1 (0:0)-Remis heraussprang, ist die Mannschaft weiterhin in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

Viele Fans des FC Spvgg. Oberwiese sorgen in Erkenschwick für gute Stimmung

Gecoacht wurden die Oberwieser vom Duo Hans-Bernd Westhoff/Ralf Sandhofe, die den im Kurzurlaub weilenden Alex Fricke vertraten. Und die beiden sahen ein gutes Spiel ihrer Mannschaft. Außerdem freute sich das Duo über viele Fans, die die Reise nach Erkenschwick mitgemacht hatten und auf der Sportanlage an der Esseler Straße für gute Stimmung sorgten.

Kampfbetonte Partie auf Erkenschwicker Naturrasen

Der Gastgeber entpuppte sich als spielstarkes Team. Erschwerend kam hinzu, dass die Oberwieser auf dem ungewohnten Rasenplatz in Erkenschwick spielen mussten. So entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, in der der Gastgeber in der ersten Halbzeit eine dicke Chance hatte, um in Führung zu gehen. Doch Keeper Jannis Leo rettete mit einer Glanztat das 0:0. „Das war schon richtig klasse, wie er den Ball, der aus kurzer Distanz auf das Tor kam, noch wegfischen konnte“, lobt Sandhofe seinen Keeper. Aber auch die Oberwieser hatten ihre Möglichkeiten, doch die blieben ebenfalls ungenutzt.

Randermann bereitet Wembers Treffer vor

Nach dem Seitenwechsel dann doch endlich die Führung für die Gäste. Jens Randermann legte für Moritz Wember auf, und der Oberwieser Torschütze vom Dienst ließ sich nicht zweimal bitten und lochte das Leder zum 1:0 ein (54.). Doch die Führung hielt nicht lange. Nur zehn Minuten später hatte der Gastgeber mit einer seiner wenigen Möglichkeiten zum 1:1 ausgeglichen. Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zum Schlusspfiff.

Oberwiese lässt viele guten Chancen liegen

„Über das gesamt Spiel betrachtet, wäre heute mehr möglich gewesen“, sagt Sandhofe. Allein Wember habe drei oder vier Hochkaräter nicht genutzt. Zudem habe es für die Gäste nach Standards noch einige Kopfballchancen gegeben, die aber auch nichts einbrachten. Und in den letzten Spielminuten hatte Rückkehrer Heiner Billmann, der in der 87. Minute eingewechselt worden war, eine dicke Chance, doch der Ball sprang an die Latte und von da wieder zurück ins Feld. Kurz darauf war dann Schluss auf dem Rasen.

Schiedsrichter verlegt den Tatort außerhalb des Strafraums

Doch die Partie hatte noch ein Nachspiel, denn in der Schlussminute wurde Cedric Aufdemkamp im Erkenschwicker Strafraum gefoult, doch Schiedsrichter Muammer Sarac verlegte den Tatort nach außerhalb des Strafraums. Proteste der Oberwieser brachten nichts ein. „Nach Spielschluss beschwerte sich unser zweiter Keeper, Nils Hölscher, beim Schiri und sah nachträglich Gelb. Dann schoss er aus Wut noch einen Ball auf dem Weg in die Kabinen weg, da zückte der Schiri die zweite Gelbe, was in der Summe Gelb-Rot bedeutet“, schildert Sandhofe die Aktion.

Einziges Manko war die schwache Chancenverwertung

„Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Wir haben unserer Mannschaft taktisch nichts vorzuwerfen. Einzig die Tatsache, dass wir aus unserem deutlichen Chancenplus nicht mehr Tore erzielt haben, ist im nachhinein ärgerlich“, fasste Sandhofe die Partie zusammen.

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