WHV steigert sich nach der Pause deutlich und holt einen 26:16-Erfolg bei SuS Olfen

Am Ende haben die Handballer des WHV ihr Auswärtsspiel beim SuS Olfen doch noch deutlich mit 26:16 gewinnen können. Danach sah es zur Halbzeit aber keineswegs aus.

WHV steigert sich nach der Pause deutlich und holt einen 26:16-Erfolg bei SuS Olfen

„Bis zur Pause haben wir eine katstrophale Leistung abgeliefert“, berichtet Trainer Björn Peters, der verständlicherweise mit dem Spiel seines Teams zu diesem Zeitpunkt nicht zufrieden war. Denn sein Team lag zum Seitenwechsel mit 11:12 hinten. „Die Defensive fand nicht statt und vorne haben die Jungs unheimlich viel liegenlassen. Außerdem haben wir uns der langsamen Spielweise des Gastgebers angepasst“, so der Trainer weiter. „Aber die Jungs haben selbst gewusst wie schwach ihr Auftritt im ersten Durchgang war, deshalb musste ich in der Pausenansprache gar nicht viel sagen“, fügt Peters hinzu.

Die Waltroper kamen wie verwandelt aus der Kabine

Auch ohne deutliche Worte von Peters kamen die Waltroper dann auch wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich lief es besser. Die Verteidigung erledigte ihren Job zur Zufriedenheit des Trainers. Und im Spiel nach vorne konnte Peters ein besseres Tempospiel mit vielen guten Pässen und guten Abschlüssen beobachten.

Nach dem 13:13 war der WHV-Express nicht mehr zu stoppen

So war schnell der 12:12-Ausgleich geschafft, zwar konnten die Hausherren nach dem 13:12 für den WHV noch einmal ausgleichen (37.), aber dann war der WHV-Express nicht mehr zu stoppen. Innerhalb von vier Minuten setzte sich der WHV auf 17:13 ab. Die Wende war geschafft.

Die Abwehr ließ nach der Pause nur noch vier Treffer zu

Nun ließen die Gäste auch nicht mehr locker, erzielten Tor um Tor, während SuS Olfen im zweiten Durchgang insgesamt nur vier Treffer erzielen konnte. So stand am Ende dann doch der erhoffte und klare 26:16-Auswärtssieg, mit dem die Waltroper auf Rang zwei geklettert sind.

Vor dem Heimspiel gegen Handball Ruhrbogen Hattingen vier Wochen Pause

„Das zeichnet meine Jungs aus, dass sie auch nach einer schwachen ersten Halbzeit in der Lage sind, nach der Pause eine Wende zu schaffen“, lobte Peters die Moral innerhalb der Mannschaft. Nun steht für den WHV erstmal wieder eine vierwöchige Spielpause an, ehe es mit dem Heimspiel gegen Handball Ruhrbogen Hattingen am 28. November, um 18 Uhr im SpoNo weitergeht. Damit die Handballer nicht aus dem Spielrhytmus kommen, hat Peters für jede Woche mindestens ein Testspiel anberaumt.

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