Inside WHV: Endlich geht es wieder um Punkte bei den Handballern

Das lange Warten hat ein Ende. Auch bei den Kreisliga-Handballern geht es ab dem Wochenende wieder um Punkte. Zum Auftakt erwartet der heimische WHV am Samstag die Handballer des VfL Bochum im Sportzentrum Nord.

Inside WHV: Endlich geht es wieder um Punkte bei den Handballern

„Wir sind gut vorbereitet“, sagt Trainer Björn Peters im Gespräch mit WaltropReporter. Nach Einschätzung des Trainer hat sein Team die lange Zeit seit dem letzten Meisterschaftsspiel gut genutzt. Die Zeit, in der der Hallensport wegen Corona verboten war, haben die Waltroper mit diversen Challenges genutzt, um sich fit zu halten.

Viele gute Ergebnisse in den Testspielen

Seitdem wieder in der Halle trainiert werden kann, wurden zahlreiche Testspiele absolviert. „An alle Ergebnisse der insgesamt 13 Testspiele kann ich mich zwar nicht erinnern, weiß aber genau, dass wir mehr gewonnen als verloren haben“, sagt Peters. So sieht der Trainer seine Mannschaft insgesamt gut gerüstet für die neue Saison.

„Ich kenne die Qualität meines Kaders“

Mit welchen Zielen der WHV in die neue Spielzeit gehen wird, da hält sich Peters ein wenig bedeckt: „Ich kenne zwar die Qualität meines Kaders, weiß aber nicht, wie sich andere Mannschaften entwickelt haben.“ Auf ein bestimmtes Saisonziel will sich der Trainer aber nicht festlegen. „Doch wir wollen schon jedes Spiel gewinnen, ob sich das aber umsetzen lässt, muss man abwarten“, so Peters.

„Der Spielplan kommt meinem Alter entgegen“

Außerdem ist es in der nun startenden Saison auch nicht so einfach, Ziele zu definieren. Statt der üblichen 14 Teams in der Kreisliga wird diesmal in zwei Gruppen mit jeweils sieben Teams gespielt. So endet die Saison bereits am 20. Februar mit dem Heimspiel gegen den Bochumer HC. „Ich hätte lieber in einer Gruppe mit 14 Teams gespielt“, sagt Peters. Denn in der jetzigen Konstellation ist es äußerst schwierig seinen Rhytmus zu finden. Du spielst zwei Wochenenden nacheinander, hast dann aber drei Wochen Pause“, erläutert Peters, der aber schon vorgesorgt hat: „Ich habe für die spielfreien Wochenenden schon einige Testspiele organisiert.“

„Spielplan kommt mir in meinem Alter schon sehr entgegen“

Es gibt aber auch Spieler, die den neuen Spielplan gar nicht so schlecht finden. So meinte Felix Trümper am letzten Wochenende beim Spiel von Teutonia SuS gegen TuS Stockum: „Der Spielplan kommt mir in meinem Alter schon sehr entgegen.“ Ein weiteres Manko der neuen Spielzeit ist die Tatsache, dass es bislang noch keine Regelungen über Auf- oder Abstieg gibt. „Auch Andreas Timmermann, der ja immer gut informiert ist, kann noch keine näheren Angaben machen“, erzählt der Trainer.

Aufstellung erfolgt leistungsorientiert

An Spielern mangelt es dem Trainer für die neue Spielzeit jedenfalls nicht. „Ich gehe mit einem Kader von 20 Akteuren in die Saison“, sagt Peters. Ob er darüber nachgedacht hat, den einen oder anderen Spieler an die zweite Mannschaft abzugeben? „Nein“, kommt es mit dem Brustton der Überzeugung aus Peters heraus. „Der eine oder andere wird immer mal fehlen und 16 Aktive darf ich auf dem Spielberichtsbogen eintragen. So bekommt jeder seine Einsatzzeiten. Doch eines ist auch klar, ich bemühe mich fair, aber leistungsorientiert aufzustellen“, sagt Peters abschließend im Gespräch mit WaltropReporter.

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