Ex-Teutone Ali Caliskan (24) wagt den Sprung in die Westfalenliga

Vor einem Jahr hatte sich Ali Caliskan bei Bezirksligist Teutonia SuS verabschiedet, um beim Ligakonkurrenten SpVg BG Schwerin eine neue Herausforderung zu suchen. Nun wagt er einen großen Schritt und wechselt zu einem Westfalenligisten.

Ex-Teutone Ali Caliskan (24) wagt den Sprung in die Westfalenliga

Der 24-jährige Waltroper will sein Glück beim Lüner SV (LSV), der mit großen Ambitionen in die neue Saison startet, versuchen. „Eigentlich hatte ich in Schwerin schon meine Zusage gegeben, hatte aber auch abgemacht, dass ich bei einem Angebot von einem höherklassigen Verein auch wechseln kann“, sagt Caliskan im Gespräch mit WaltropReporter.

Kommissar Zufall hatte seine Hände im Spiel

Der Wechsel zum Lüner SV kam eher zufällig zustande. „Der Trainer Axel Schmeing und Eike Stöve, mit dem ich ja bei Teutonia zusammengespielt habe, sind beides Polizisten. Irgendwie hatte Eike mitbekommen, dass der LSV noch auf der Suche nach einem Linksfuß ist und hat nach Rücksprache mit mir den Kontakt zu Schmeing hergestellt“, berichtet Caliskan. Dann ging alles ganz schnell. „Es kam zu einem positiven Gespräch zwischen Schmeing, dem Sportlichen Leiter des LSV Marcel Piaszyk und mir“, sagt Caliskan. Und ohne ein Probetraining war man sich schnell einig.

Lüner SV will in der Westfalenliga oben mitspielen

„Ich will mir, obwohl viele Spieler aus höheren Ligen beim LSV angeheuert haben, dennoch einen Stammplatz erkämpfen“, gibt sich der Waltroper selbstbewusst. Obwohl es bei den Lünern einen großen Umbruch mit insgesamt elf Neuzugängen und 14 Abgängen gegeben hat, will der LSV um den Aufstieg in die Oberliga ein gewichtiges Wörtchen mitsprechen. „Klar will man als Fußballer immer oben mit dabei sein. Und wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass es am Ende zum Aufstieg reicht, ist das umso besser“, sagt der sympathische Waltroper abschließend.

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