Das Auftaktprogramm von Teutonia SuS hat es in sich - jetzt geht es nach Mengede

Auch am Tag nach der 0:3-Auftaktniederlage gegen den Aufstiegsaspiranten FC Nordkirchen ist Oliver Ridder, Trainer von Teutonia SuS, davon überzeugt, dass sein Team eine gute Vorstellung abgeliefert hat - auch wenn das Ergebnis nicht stimmte.

Das Auftaktprogramm von Teutonia SuS hat es in sich - jetzt geht es nach Mengede

„Aus meiner Sicht haben wir eine Stunde lang guten Fußball geboten. Das wurde mir auch von Mario Plechaty und Olaf Senking so bestätigt. Wenn man als Trainer mit dieser Leistung, die mein Team gezeigt hat, nicht zufrieden ist, wann dann“, sagt Ridder im Telefonat mit WaltropReporter.

Knackpunkt waren individuelle Fehler

„Erst als wir nach dem Fehler von Henrik Sommer und dem Eigentor von Lutz Hamann innerhalb von vier Minuten mit 0:2 hinten lagen, haben meine jungen Spieler nicht mehr an sich geglaubt“, erklärt Ridder und sieht in diesen beiden Szenen auch den Knackpunkt der Partie.

Sonntag geht es zum nächsten Aufstiegsaspiranten

Letztlich weist Ridder nochmal auf das schwere Auftaktprogramm für seine Mannschaft hin. Denn nachdem der Aufstiegskandidat Nordkirchen im Sportzentrum Nord seine Visitenkarte abgegeben hat, treten die Teutonen am nächsten Sonntag die kurze Reise zum Mengeder Volksgarten an. Auf dem Rasenplatz wartet dann der aktuelle Tabellenführer Mengede 08/20 auf die Ridder-Elf. „Ein schwereres Auftaktprogramm hätten wir nicht erwischen können“, sagt der Trainer, fügt aber hinzu: „Ich spiele lieber zu Beginn der Saison gegen die Favoriten als in einigen Monaten. Denn dann wird es noch schwerer gegen diese Teams etwas zu holen.“

Drei Spieler aus der Ersten liefen bei der Zweiten auf

Noch eines ist WaltropReporter am Sonntag bei der Durchsicht der Aufstellungen der beiden Teutonen-Teams aufgefallen. Mit Tobias Hopp, Hendrik Köster und Pascal Sonntag standen bei der zweiten Mannschaft gleich drei Akteure auf dem Platz, die eigentlich zum Kader der ersten Mannschaft gehören. Hierfür hatte Ridder eine einfache, wie auch plausible Antwort: „Ich kann nur 18 Spieler in den Spielberichtsbogen eintragen. Da ich aber über einen großen Kader verfüge, stelle ich die Spieler, die sich im Training nicht unbedingt empfohlen haben, zur zweiten Mannschaft ab.“

Kicker können sich durch gute Leistungen empfehlen

Dabei erwartet der Trainer von diesen Kickern dann, dass sie sich durch gute Leistungen wieder für den Kader ersten Mannschaft empfehlen. „Die Drei haben am letzten Sonntag überzeugt, wie ich mich eine Halbzeit lang selbst überzeugen konnte, und wie es mir Olaf Senking dann später auch noch bestätigte“, so der Trainer, der diese Maßnahmen im Vorfeld offen mit den Spielern kommuniziert hat. „Am Freitag nach dem Training spreche ich immer mit diesen Akteuren“, klärt Ridder auf.

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