Teutonia SuS trotzt großer Personalnot und siegt in Huckarde verdient mit 3:1

Die Vorzeichen der Bezirksligapartie von Teutonia SuS beim Tabellenzweiten, SV Westfalia Huckarde, waren nicht die besten. Dennoch setzten sich die Gäste mit 3:1 (1:1) durch.

Teutonia SuS trotzt großer Personalnot und siegt in Huckarde verdient mit 3:1

Damit setzt das Team von Trainer Oliver Ridder ein dickes Ausrufezeichen, das Mut macht für die kommenden Aufgaben. „Wir arbeiten daran, mehr Kontinuität in unsere Spiele zu bekommen“, sagt Ridder nach dem aus seiner Sicht verdienten Erfolg.

Arlon Voli aus der zweiten Mannschaft musste aushelfen

Dabei waren die Vorzeichen für die Waltroper alles andere als gut. Neben diversen Ausfällen wegen Verletzung musste Trainer Ridder auch noch auf Nico Poslednik und Luca Bramsel, die beide in Quarantäne sind, verzichten. Die Lücken schlossen Ersatzkeeper Pascal Sonntag, der als Feldspieler einen Kurzeinsatz feierte, und Arlon Voli aus der zweiten Mannschaft.

Sascha Adam bringt die Teutonen früh in Führung

Doch davon ließen sich die Kicker nicht schocken. Im Gegenteil: Das Team gab von der ersten Minute an Gas und wurde für den Einsatz auch früh belohnt. In der elften Minute zirkelte Marc-Andre Vollmert einen Eckball auf den Kopt von Sascha Adam, der dann das 1:0 erzielte. Auch in der Folgezeit waren die Gäste das aktivere Team, doch den nächsten Treffer erzielten die Hausherren: Die erste Halbzeit war fast schon vorüber, da fiel in der Nachspielzeit dann das 1:1-Remis.

Den Gastgeber nie zur Entfaltung kommen lassen

Auch der späte Gegentreffer nagte keineswegs am Selbstvertrauen der Teutonen. „Wir haben die Huckarder zu keiner Zeit in Ruhe gelassen und sie immer wieder gestresst und damit zu Fehlern gezwungen“, sagt Ridder. Zudem hat Ridder festgestellt, dass sein Team über die gesamte Spielzeit das aktivere Team gewesen sei, und sich damit auch die drei Punkte verdient hat.

Luca Gennermann stellt mit seinem Treffer die Zeichen auf Sieg

Die Entscheidung fiel allerdings spät: In der 81. Minute war es Luca Gennermann, der nach einem Freistoß aus dem Gewühl heraus die Zeichen auf Sieg stellte. Den Schlusspunkt setzte dann Voli, die Leihgabe aus der Zweiten, der in der Nachspielzeit bei einem Konter erst Huckardes Keeper Benjamin Jung umkurvte und dann ins leere Tor einschob.

Trainer Oliver Ridder war von der starken Vorstellung gerührt

„Ich war von der guten Vorstellung meiner Mannschaft so überwältigt, dass ich beim Abpfiff einen richtig dicken Kloß im Hals hatte“, freute sich Ridder über drei Punkte und eine starke Vorstellung seines Teams.

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