„Zurück in die Zukunft“: Steampunk-Markt am Schiffshebewerk

Zurück in die Zukunft führt am Wochenende ein Besuch im Schiffshebewerk Henrichenburg: Anhänger und Anhängerinnen der Steampunk-Bewegung übernehmen dann die Regie im LWL-Industriemuseum in Waltrop. Es gibt noch Tickets.

„Zurück in die Zukunft“: Steampunk-Markt am Schiffshebewerk

Beim „Steampunk Jubilee Market“ erwartet die Gäste am Samstag (7.8.) von 12 bis 20 Uhr und Sonntag (8.8.) von 10 bis 18 Uhr ein „retro-futuristischer Markt“. Am Ober- und am Unterwasser gibt es Stände mit ausgefallener Bekleidung, Schmuck, Naturkosmetik und passenden Dekorationsideen. Sie alle sind von Zukunftsvorstellungen aus dem viktorianischen Zeitalter inspiriert – also jener Zeit, in der das Schiffshebewerk gebaut wurde.

Außergewöhnlich „gewandete“ Persönlichkeiten

Zum Programm: Auf dem gesamten Museumsgelände werden am Wochenende außergewöhnlich „gewandete“ Persönlichkeiten zu finden sein, dazu gibt es verschiedene Steampunk-Walking-Acts. Mit dabei sind unter anderem Mike Lohmann als „Steam Vader“ sowie der Erfinder und Musiker „GöG“ aus Reutlingen mit seiner Musikmaschine „Blackhole“. Für musikalische Einlagen sorgen außerdem die Band „Dragol“, Straßenmusikant „Monsieur Flo“ und die Drehorgelspieler „Lesebär und die rote Jule“. Zu sehen sind außerdem Dampfmaschinen und außergewöhnliche Fahrzeuge wie das Gefährt „Motilus“ aus Leipzig.

Das „Amt für Ätherangelegenheiten“ ist dabei

Auf dem historischen Museumsschiff „Cerberus“ können sich Besucher in passendem Outfit von professionellen Szenefotografen ablichten lassen. Auch das „Amt für Ätherangelegenheiten“ errichtet an diesem Wochenende wieder eine Außenstelle in Waltrop. Die Beamten dieser Szene-Organisation kontrollieren die bei Steampunks beliebten Zeitreisepässe. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt mit Speisen und Getränken.

Inspiriert durch Autoren

Über Steampunk: Steampunk gibt es seit den 1980er Jahren. Die Bewegung ist von Science-Fiction Autoren wie H. G. Wells und Jules Verne inspiriert und zeigt mithilfe von meist selbst gefertigten Kleidern, Accessoires und Geräten, wie sich die Menschen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Zukunft, also die Gegenwart, vorgestellt haben könnten.

  • Tickets gibt es online: Für beide Tage können noch Online-Tickets für jeweils zwei Zeitfenster gebucht werden unter: https://shop.ticketpay.de/organizer/YRE4A4P7. Preise: Erwachsene 6 Euro, „Gewandete“ 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren frei (Buchung eines kostenfreien Tickets notwendig).

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