Waltroper Waschpark: Neue Chefs, neue Waschstraße und imposante Zahlen

Ohne großes Aufsehen hat es zu Jahresbeginn im Waltroper Waschpark einen Besitzerwechsel gegeben. Weitaus auffälliger ist das, was aktuell in Waltrops einziger echter Waschstraße passiert: Sie wird nach 15 Betriebsjahren generalüberholt.

Waltroper Waschpark: Neue Chefs, neue Waschstraße und imposante Zahlen

Einmal alles neu: So könnte man das beschreiben, was gerade in der hochfrequentierten Waschstraße an der Brambauerstraße passiert: Sensoren, Bürsten, Walzen, Ketten, Zahnräder, Pumpen. Fast alles wird ausgetauscht. „Das war jetzt mal an der Zeit“, sagt Betriebsleiter Ivan Stukert, der den Waschpark seit Januar gemeinsam mit Frau Natalie managt. Das Unternehmen selbst gehört nun zur LAER Firmengruppe mit Hauptsitz „Am Herdicksbach“ in Waltrop.

350 Autos am Tag

Rolls Royce, Jaguar, Luxus-Mercedes - aber auch Opel-Corsa, VW-Golf und Nissan-Micra: Durch die Waltroper Waschstraße rollt so ziemlich alles, was vier Räder hat. 350 Autos lassen sich im Durchschnitt jeden Tag sauber waschen - „an schönen Tagen sind es aber deutlich mehr“, sagt Ivan Stukert.

Spezial-Stoff und 150.000 Euro

Um den Kunden auch weiterhin einen hohen „Sauber-Standard“ bieten zu können, investiert der neue Eigentümer jetzt eine Menge Geld. 150.000 Euro, so berichten es die Betriebsleiter, kostet die technische Runderneuerung der Waschstraße. Neben den Bürsten, die mit neuester Stoff-Qualität ausgestattet werden, um die Autos künftig regelrecht sauber zu streicheln, ändert sich auch auf der technischen Seite allerhand.

Hochdruckbogen übernimmt Vorwäsche

„Die Walzen passen sich jetzt den Spiegeln an“, berichtet Ivan Stukert. Ein Einklappen der Auto-Spiegel soll dadurch nicht mehr nötig sein. Auch die Vorwäsche per Hand und Hochdruckreiniger kann künftig auf ein Minimum reduziert werden. Zwar gebe es immer noch Stellen an den Fahrzeugen, die per Hand vorgereinigt würden, so der Betriebsleiter. Den Großteil werde jetzt aber ein spezieller Hochdruckbogen automatisiert übernehmen.

Schmutzwasser wird aufbereitet

Übrigens: Es braucht ungefähr 200 Liter Wasser, um ein einzelnes Auto in der Waschstraße zu reinigen. „Das ist etwa eine Badewanne voll“, ordnet Ivan Stukert ein. Einfach in den Abfluss geht das mit Reinigungsmitteln versetzte Schmutzwasser aber nicht. Die Waschstraße verfügt über einen geschlossenen Wasserkreislauf, in dem das Schmutzwasser wieder aufbereitet wird. Auch dieser Bereich ist jetzt modernisiert worden.

  • Ab Samstag (3-7.) hat der Waltroper Waschpark an der Brambauerstraße voraussichtlich wieder für Kunden geöffnet!

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