Auswertung der lokalen Impf-Umfrage: „Ein total tolles Signal“

Zwei Tage lang hat unsere Redaktion in Zusammenarbeit mit den Vestnet-Ärzten eine lokale Umfrage zum Impfstatus von Bürgerinnen und Bürger in Waltrop und Datteln geschaltet. Das Ergebnis ist eindeutig und aus Sicht der Mediziner sehr positiv.

Auswertung der lokalen Impf-Umfrage: „Ein total tolles Signal“

Teilgenommen haben 755 Personen. Auf die Frage „Haben Sie sich gegen das Corona-Virus impfen lassen?“ antworteten knapp 87 Prozent mit ja (656 Stimmen), 13 Prozent (99 Stimmen) gaben „nein“ an. Wer „nein“ angeklickt hat, bekam eine weitere Frage gestellt: „Warum haben Sie sich bisher nicht impfen lassen?“

Knapp 56 Prozent (50 Stimmen) gaben hier an, grundsätzlich gegen die Impfung zu sein. 44 Prozent (40 Stimmen) sagten, bisher noch keinen Termin bekommen zu haben. Neun Personen haben die zweite Frage nicht mehr beantwortet.

Nur wenige Impf-Gegner in Waltrop und Datteln

Für HNO-Facharzt Dr. Felix Gahlen ist das Umfrage-Ergebnis ein positives. „Wenn man es so sieht, sind ja nur etwas über fünf Prozent Impf-Gegner.“ Die hohen Pro-Impfung-Zahlen wertet er als „ein total tolles Signal“. Mit jeder weiteren Impfung sinke die Gefahr, dass es in Waltrop oder Datteln nochmal einen größeren Corona-Ausbruch geben werde.

Vorsicht vor Delta-Variante

Und dennoch mahnt der Mediziner weiter zur Vorsicht. „Die Delta-Variante wird bei Jugendlichen zu einem Problem werden“, glaubt Dr. Gahlen. Er geht davon aus, dass die Stiko (Ständige Impfkommission) demnächst die Impf-Empfehlung für Jugendliche anpassen wird. „Aktuell warten wir aber noch auf weitere Daten aus Israel.“

Mit der „Null“ aus dem Sommer gehen

Mit der „Null“ aus dem Sommer gehen - das ist das Ziel, das Dr. Felix Gahlen für Waltrop und Datteln mit Blick auf die Inzidenz formuliert. Das sei entscheidend, damit der Lebensalltag im Herbst normal weitergehen könne.

Keine Komplikationen

Übrigens: Allein in der Praxis von Dr. Felix Gahlen sind etwa 1500 Personen geimpft worden. „Es gab keine problematischen Reaktionen, geschweige denn ernste Komplikationen“, sagt der Arzt. Das gelte auch für die Impfung mit AstraZeneca.

(Die Umfrage ist nicht nach wissenschaftlichen Maßstäben erfolgt, weshalb das Ergebnis offiziell auch nicht als repräsentativ zu werten ist. Aufgrund der vorliegenden Datenbasis und des Umfrageverlaufes darf das Ergebnis dennoch als sehr genauer Indikator für die tatsächliche Impf-Situation in Waltrop und Datteln angesehen werden.)

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