Teutonia SuS steht wieder mit leeren Händen da - dritte Niederlage in Folge

Oliver Ridder, Trainer des Bezirksligisten Teutonia SuS, ist in diesen Tagen nicht zu beneiden. Seine Mannschaft hat auch das dritte Punktspiel der Saison - diesmal gegen TuS Stockum - mit 0:1 verloren und dümpelt vorerst im Tabellenkeller dahin.

Teutonia SuS steht wieder mit leeren Händen da - dritte Niederlage in Folge

Dabei haben die Waltroper in der Partie gegen die Gäste aus Witten eigentlich gar nicht so viel falsch gemacht. Doch schon nach vier Minuten gab es die kalte Dusche für Teutonia: Im Anschluss an eine Ecke kann Leander Dressel aus dem Gewühl heraus die überraschende Führung für die Gäste erzielen.

Die Waltroper stürmten munter drauflos

Die Ridder-Elf ließ danach keineswegs die Köpfe hängen. Im Gegenteil: Sie stürmte munter drauf los und wollten schnellstmöglich den Ausgleich erzielen. Die Chancen waren da. Im Anschluss an eine Ecke von Tobias Hopp ist der Ball aus dem Getümmel heraus auf dem Weg ins Tor, doch ein Stockumer steht auf der Linie und rettet (11.). Sechzig Sekunden später war der Ball dann nach einer weiteren Ecke von Hopp tatsächlich hinter der Linie, doch Schiedsrichter Julius Hentges erkannte eine Abseitsstellung, obwohl der Ball von einem Stockumer kam.

Viele Chancen - keine Tore

Wenig später bediente Nico Poslednik den frei stehenden Emir Taspinar, doch der fand in Keeper Sebastian Decker seinen Meister. „Genau so weiterspielen!“ feuerte sich das Heimteam dann an. Die Hausherren hielten sich an diese Order. So vergab Baris Afsar gleich doppelt. Erst scheiterte er am Keeper (28.), dann ging sein Distanzschuss deutlich übers Tor (38.). Zudem ging Lutz Hamanns Versuch knapp daneben (29.).

Für Henrik Sommer ist nach gut 30 Minuten Schluss

Zum fehlenden Glück beim Torabschluss gesellte sich nach einer halben Stunden auch noch das Verletzungspech hinzu: Henrik Sommer spurtete einem Ball nach und zog sich eine Oberschenkel-Zerrung zu. Schnell war klar, für Sommer ist die Partie beendet. Für ihn kam Omar Chadad aufs Feld.

Den Spielverlauf auf den Kopf gestellt

An der Feldüberlegenheit der Waltroper änderte das aber nichts. Sekunden nach dem Seitenwechel war es Taspinar, der in aussichtsreicher Position vergab (46.). So ging es munter weiter. Viele Chancen für den Gastgeber, doch immer wieder war ein Stockumer Bein dazwischen wenn es eng wurde, oder der Abschluss war zu ungenau. Da half es auch nichts, dass Trainer Ridder seine Jungs immer wieder aufmunterte. Das Runde wollte heute einfach nicht ins Eckige. So blieb es bis zum Abpfiff beim 1:0 für die Gäste, die mit diesem Sieg den Spielverlauf auf den Kopf stellen.

Dem Gegner „fußballerisch, körperlich und taktisch überlegen“

„Wenn du fußballerisch, körperlich und taktisch dem Gegner überlegen bist, so wie wir es heute waren, dann musst du irgendwann auch einmal einen Treffer erzielen“, meint Ridder nach dem Abpfiff. Einen Vorwurf wollte der Trainer dem Team dennoch nicht machen, denn gekämpft hätten wieder einmal alle bis zur letzten Sekund.

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