Zu große Staugefahr? Kreuzungs-Umbau wieder verschoben

Der seit Jahren beschlossene Umbau der Unfall-Kreuzung Berliner Straße/ Lehmstraße ist erneut verschoben worden. Laut Straßen.NRW liegt das an Einwänden, die die Stadt Waltrop mit Blick auf die Verkehrsführung vorgebracht hat.

Zu große Staugefahr? Kreuzungs-Umbau wieder verschoben

Eigentlich wollte der Landesbetrieb als Bauherr spätestens Ende August mit den Arbeiten zur Überplanung starten. So hatte es Straße.NRW unserer Redaktion Ende Juli mitgeteilt. Dass die rund 480.000 Euro teuren Bauarbeiten doch nicht gestartet sind, kann man freilich jeden Tag sehen.

Bedenken wegen Stau-Gefahr

Auf Nachfrage teilt uns Nadja Leihs, Sprecherin von Straßen.NRW, nun mit, dass die Stadt Waltrop als zuständige Verkehrsbehörde ein Veto eingelegt hat. Dort sei man nicht einverstanden gewesen mit den Plänen zum Bauablauf, schildert Leihs. Insbesondere ging es dabei um die geplante Verkehrsführung. Man hatte die Fahrbahnen auf 2,75m verengen wollen. „Die Stadt Waltrop hatte Bedenken, dass es zu massiver Staubildung kommen könnte“, sagt Nadja Leihs.

Umbau soll laut Straßen.NRW Ende 2021 starten

Für Straßen.NRW bedeutete das, noch einmal anders zu planen. „Das ist auch umsetzbar, bedeutet aber, dass die Seitenbereiche, die Bankette, verstärkt werden müssen“, so die Sprecherin weiter. Neuer Zeitplan für den Umbau-Start der Kreuzung: Ende des Jahres.

Personalmangel verzögerte Umbau

Die Überplanung der Kreuzung ist seit Jahren beschlossen, hat sich aber immer wieder verzögert. Straßen.NRW hatte das unter anderem mit Personalmangel begründet.

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