Unweit vom Kirchplatz: Das gestohlene Uhren-Pendel ist wieder aufgetaucht

Es ist eine gute Nachricht für Willi Scheffers von der Kolpingsfamilie Waltrop: Das Anfang Mai gestohlene Pendel des 124 Jahre alten Uhrwerks von St. Peter ist am Wochenende wieder aufgetaucht.

Unweit vom Kirchplatz: Das gestohlene Uhren-Pendel ist wieder aufgetaucht

Gefunden wurde es keine 50 Meter entfernt vom Kirchplatz in einer Ecke des benachbarten Garagenhofes. „Das lag da bestimmt die ganze Zeit“, glaubt Anwohner Thomas Möllers, dem das in eine Nische gesteckte Pendel beim Saubermachen des Garagenhofes ins Auge fiel. Größere Beschädigungen weist es augenscheinlich nicht auf.

Uhrwerk soll repariert werden

Thomas Möllers, den man in Waltrop als Wirt der Kneipe Kö14 kennt, informierte Willi Scheffers über den Fund. Im Gespräch mit unserer Redaktion sagte der ehemalige Waltroper Bürgermeister (1999-2004) heute Morgen, dass die Erleichterung groß sei, dass das Pendel wieder aufgetaucht ist. „Wir werden jetzt zeitnah versuchen, das Uhrwerk wieder zu reparieren.“

Kein Gold, nur Blei

Rückblick: In der Nacht vom 1. auf 2. Mai war eine Scheibe der Vitrine auf dem Kirchplatz eingeschlagen worden, in der sich die bis dahin noch funktionierende alte Turmuhr befand. Den Sachschaden durch die Beschädigung gibt die Polizei mit 600 Euro an. Das Pendel mit der goldfarbenen Linse wurde herausgerissen und gestohlen. Womöglich dachten die unbekannten Täter, hier einen Reibach zu machen. Doch die goldfarbene Linse besteht lediglich aus Blei, nicht aus Gold oder anderen teuren Metallen. Materialwert: wenige Euro. Der historische Wert ist dafür umso größer.

Fall liegt bei Staatsanwaltschaft

Die Polizei hat den Fall unterdessen an die Staatsanwaltschaft Bochum abgegeben. Einen Tatverdächtigen gibt es nach Angaben von Behördensprecher Andreas Lesch bisher nicht.

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