Robert Kramer schickt schweres Gerät ins Krisengebiet - ein Lagebericht

So kann man seinen Sonntag auch verbringen: Unternehmer Robert Kramer (GaLa-Bau/ Tiefbau/ Abriss) aus Waltrop hat heute Morgen (18.7.) um 5 Uhr gut ein Dutzend schwerer Baumaschinen samt Mitarbeitern nach Hagen geschickt.

Robert Kramer schickt schweres Gerät ins Krisengebiet - ein Lagebericht

Ein befreundeter Garten- und Landschaftsbaubetrieb, die Firma Borgmeier aus Hagen, hatte am Samstag spontan um Hilfe ersucht. Nach den schweren Überschwemmungen werden dort dringend helfende Hände und Equipment gebraucht, um dem Chaos Herr zu werden.

Tieflader, Kettenbagger, Sattelkipper

Noch am späten Samstagabend hat der Waltroper Betrieb einen Teil seiner Mannschaft zusammengetrommelt und Maschinen verladen. Zwei Tieflader mit Kettenbagger und Radladern, zwei Pritschen-Lkw, Mini-Bagger, drei Trecker mit großen Hängern, ein Sattelkipper, Werkstattwagen: Gegen 5 Uhr hat sich die Kolonne heute Morgen auf den Weg gemacht.

Weggespülte Straße wiederherrichten

Kramer-Bauleiter Christoph Zimmer berichtet uns aus dem Überschwemmungsgebiet. Wie auf den Bildern gut zu erkennen ist, haben die Wassermassen Schlamm und Geröll durch die Straßen geschoben. Inzwischen sind Männer und Maschinen im Räum-Einsatz. „Wir sind dabei, eine weggespülte Straße wiederherzurichten, damit die Menschen überhaupt erstmal wieder zu ihren Häusern kommen“, sagt Zimmer gegen 9 Uhr. Nur eine von vielen akuten Baustellen, die abzuarbeiten sind…

„Fremde Menschen, die einfach helfen“

Was er bedauerlich findet: Städtische Mitarbeiter seien bisher nicht zu sehen. Dafür ist das private Engagement umso größer. „Es ist unglaublich, wie viele auswärtige Kennzeichen hier zu sehen sind. Fremde Menschen, die einfach helfen“, schildert Zimmer.

Kramer-Kolonne packt an

Wie lange der Einsatz der schlagkräftigen Kramer-Kolonne in Hagen andauert, vermochte der Bauleiter noch nicht zu sagen. Es sei denkbar, dass der Hilfs-Einsatz sogar bis in den morgigen Tag hinein andauert. Denn Arbeit ist mehr als genug da. „Die Leute sind unheimlich froh, dass wir da sind“, sagt Zimmer.

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