Schiffshebewerk: Museums-Besuch auch ohne Corona-Test

Ab dem heutigen Freitag (21.5.) um 10 Uhr ist das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg nach der vorübergehenden Corona-Schließung wieder geöffnet. Auch der Gastrobus von Birgit Langer am Unterwasser ist wieder geöffnet.

Schiffshebewerk: Museums-Besuch auch ohne Corona-Test

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt die Besucherinnen und Besucher ein, das Oberwasserbecken mit den historischen Schiffen und die Ausstellungen „Revierfolklore“ und „Museumsfotografie“ zu erleben. Ein Corona-Test muss nicht vorgelegt werden.

Online-Buchung muss sein

Aber natürlich gelten in Corona-Zeiten immer noch einige besondere Regeln: Um die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, ist eine Online-Buchung erforderlich. Dafür steht folgende Adresse zur Verfügung: pretix.eu/schiffshebewerkhenrichenburg/terminbuchung/.

Pfingsttage sind ein guter Zeitpunkt

"Die Pfingsttage bieten sich für einen Ausflug auf unser schönes Freigelände besonders an. Deswegen sind wir sehr froh, dass die Inzidenzwerte im Kreis Recklinghausen es uns erlauben, unsere Tore wieder zu öffnen.", so Museumsleiter Dr. Arnulf Siebeneicker.

Zwei Ausstellungen sind zu sehen

Im Schiffshebewerk Henrichenburg sind derzeit zwei Ausstellungen zu sehen: Im Hafengebäude läuft die Schau „Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz“. Sie zeigt, wie im Ruhrgebiet an den Bergbau erinnert wird. Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Sprüche auf T-Shirts – viele dieser Souvenirs markieren ein besonderes Lebensgefühl im Ruhrgebiet und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser „Revierfolklore“? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung? Mit vielen Beispielen zu typischen Ruhrpott-Themen wie Fußball, Musik, Comedy oder Essen und Trinken geht die Ausstellung dieser Frage nach.

„Museumsfotografie“ auf der Ostara

Auf dem Schleppkahn Ostara wird die Ausstellung „Museumsfotografie“ gezeigt. Sie präsentiert eine Auswahl aus den 350.000 Bildern, die die beiden langjährigen Museumsfotografen Annette Hudemann und Martin Holtappels während ihres Berufslebens aufgenommen haben. Die Fotos zeigen die Entwicklung der acht Standorte des LWL-Industriemuseum. Annette Hudemann und Martin Holtappels haben aber auch zahlreiche Fotoexpeditionen in traditionell arbeitende Betriebe unternommen – von den Textilbetrieben in der gerade untergegangenen DDR bis zu den Glashütten auf der venezianischen Insel Murano.

  • Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Sonntag. Die Gäste können täglich zwischen zwei Zeitfenstern wählen: 10 bis 13.30 Uhr oder 14 bis 18 Uhr. Jeweils 200 Tickets stehen pro Zeitfenster zur Verfügung.

  • Auch der bei Familien sehr beliebte Wasserspielplatz steht ab dem 21.5. zur Verfügung.

  • Das Kessel- und Maschinenhaus ist wegen des Aufbaus der neuen Dauerausstellung noch geschlossen. Auch wird mit schwerem Gerät an der Sandstein-Böschung unter dem Trog des Hebewerks gearbeitet.

  • Als Ausgleich für diese baubedingten Einschränkungen gilt ein verbilligter Eintritt von 3,50 Euro für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre haben freien Eintritt.

  • Am Unterwasser bietet der Gastrobus von Birgit Langer Getränke und kleine Speisen zum Mitnehmen an. Wer sich an den Tischen der Außengastronomie niederlassen möchte, muss ein negatives Corona-Testergebnis einer amtlich anerkannten Teststelle vorweisen.

(Text: LWL-Industriemuseum)

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