Oberwiese seit vier Spielen ungeschlagen - Schiri-Malheur sorgt für Verzögerung

Der FC Spvgg. Oberwiese kommt in der Kreisliga B4 langsam aber sicher in Tritt. Der 3:2 (1:0)-Erfolg über die Reserve von RW Erkenschwick war bereits das vierte Spiel in Serie ohne Niederlage; davon drei Siege und ein Unentschieden.

Oberwiese seit vier Spielen ungeschlagen - Schiri-Malheur sorgt für Verzögerung

Alex Fricke, der nach dem Rücktritt Ibo Karadags vor knapp drei Wochen den Oberwieser Trainer-Posten interimsweise übernommen hat, war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen RWE II. „Die Jungs haben eine gute läuferische Leistung gezeigt“, attestiert der Coach.

Zwei Dinge wurmen den Coach

Zwei Dinge wurmten Fricke aber doch: Die Konter, die „nicht konsequent genug zu Ende gespielt“ wurden und die „zwei Gänge“, die sein Team nach dem Tor zum 3:0 durch Moritz Wember (65.) herausgenommen hat. Zuvor trafen Jens Randermann zum 1:0 (28.) und Robin Beyer zum 2:0 (62.). „Wir haben noch mindestens fünf Hundertprozentige“, sagt Fricke. Die zu nachlässige Chanchenverwertung ist ein Ärgernis, das der Trainer nicht zum ersten Mal ausgemacht hat. Allerdings fehlten ihm auch einige Offensiv-Akteure, die mitunter in der Startformation aufgelaufen wären. „Die Jungs sind aber alle super Pöhler. Wir haben die Ausfälle gut kompensiert.“

Erkenschwick wittert Morgenluft

Trotzdem passierte das, was die Oberwieser gerne vermieden hätten: Hinten raus wurd’s nochmal spannend. Durch einen Elfmeter, den Henrik Wiesmann in Spielminute 79. verwandelte, witterte Erkenschwick Morgenluft. „Auch wenn ich nicht weiß, was der Schiedsrichter da überhaupt gepfiffen hat“, kommentiert Alex Fricke. Es half nichts, denn der Unparteiische Lukas Sabi hatte gepfiffen. Als Karsten Dreher kurz vor Abpfiff auch noch einen Konter zum 3:2 abschloss (86.), wurde es nochmal eng. Aber Oberwiese brachte den Sieg über die Zeit.

Schiedsrichter schließt seine Sachen ein

Kuriosum: Die Partie begannn mit einer knapp 30-minütigen Verspätung. Der Schiedsrichter hatte seine Sachen in der Kabine eingeschlossen - inklusive Pfeife und Karten. „Da ist es dann natürlich schwierig, die Konzentration hochzuhalten“, sagt der Oberwiese-Coach. Am Ende hat es für sein Team aber doch zum verdienten Sieg gereicht.

Jetzt kommt das Verfolger-Duell

Oberwiese rangiert mit 10 Punkten nach fünf Spielen auf Tabellenplatz sechs. Der nächste Gegner heißt TuS Henrichenburg - mit 12 Zählern nach sieben Spielen auf Platz drei.

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