Ein bitterer Saisonauftakt in der Regionalliga für die U15-Kicker des VfB

Zwei Spiele, null Punkte und ein Torverhältnis von 1:6. Das hatte sich Oliver Naumann, der Trainer der U15 des VfB Waltrop, eigentlich ganz anders vorgestellt.

Ein bitterer Saisonauftakt in der Regionalliga für die U15-Kicker des VfB

Nach der unglücklichen 1:3-Auftaktniederlage beim Hombrucher SV in der Vorwoche wollten die Waltroper im Heimspiel gegen den SV Rödinghausen die ersten Punkte der Saison einfahren. Doch das Vorhaben konnte nicht in die Tat umgesetzt werden. Am Ende hieß es 3:0 (1:0) für die Gäste.

Zwei dicke Chancen für den VfB

Dabei hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit durchaus die Möglichkeiten selbst den Führungstreffer zu erzielen. Einmal lenkte der Gästekeeper einen Schuss noch an die Latte und bei einem weiteren Angriff steht ein Waltroper völlig frei vor dem Tor, doch statt zu schießen dreht sich Noah Sehrbrock noch um die eigene Achse, so konnte Rödinghausen noch klären. „Aus meiner Sicht bekommt bei dieser Aktion der Gästespieler den Ball an die Hand, doch der Schiedsrichter gab keinen Elfer“, sagt Trainer Naumann.

Die Pfeife bleibt stumm

Noch ein weiteres Mal hätte der Schiri auf den Punkt zeigen können, denn Julian Becker geht allein in den Strafraum, der Gegenspieler grätscht und Julian Becker fällt. Doch auch hier bewertete Schiedsrichter Macel Scherff die Situation anders und die Pfeife blieb stumm.

Defensive beim Gegentreffer unsortiert

Stattdessen gingen dann die Gäste in Führung. Nach einem Eckball war die Waltroper Defensive nicht gut gestaffelt, so konnte der Gästestürmer fast ungehindert das 1:0 erzielen (28.). „Bis zur Pause kann ich meinem Team fast keinen Vorwurf machen, bis auf die Tatsache, dass wir keinen Treffer erzielt haben“, sagt Naumann später.

Ein gebrauchter Tag

Die vorentscheidende Szene spielte sich dann direkt nach der Pause ab: Bei einem langen Ball Richtung Waltroper Tor kam Keeper Jan Pettendrup aus dem Strafraum und köpfte das Leder direkt vor die Füße eines Gästestürmers, der aus 25 Metern den Ball im leeren Tor unterbrachte (37.). „Damit war das Spiel eigentlich gelaufen“, meint Naumann. Mit einem Sonntagsschuss erhöhte Rödinghausen dann noch auf 3:0 (58.). So befand der Trainer nach dem Schlusspfiff: „Insgesamt ein gebrauchter Tag.“

Wir werden nicht absteigen

„Aber es geht weiter. Nächste Woche in Leverkusen wird es sicherlich ein noch schwereres Spiel. Doch wir müssen schnell dahin kommen, dass wir weniger Fehler machen als der Gegner, und dürfen vor allen Dingen nicht so einfache Gegentore kassieren“, lautet das Fazit von Naumann, der die gesamte Hinrunde als Vorbereitung für die dann folgende Abstiegsrunde sieht. Als letzte Worte gab sich Naumann wieder kämpferinsch: „Wir werden nicht absteigen…“

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